Saturday, November 15, 2008

Backe, backe Kuchen, die Sasi hat ...gelacht!

Was für eine Woche! Zum ersten Mal musste ich Uni blau machen... aber der Reihe nach!

Montag Abend waren Chrissi und ich in "Gott des Gemetzels". Hat uns ausgesprochen gut gefallen! Natürlich sind wir jetzt sehr auf den Vergleich mit Regensburg gespannt... Mittlerweile zeigt sich, dass wir was von Theater verstehen, denn mit der Besetzung lagen wir (fast) ganz richtig!
Bizarr war auch ein alter Mann, den wir zuvor antrafen. Da wir nach Ersteigern der Karten noch eine Stunde Zeit hatten, beschlossen wir, uns eine Heiße Schokolade to go zu holen und uns auf den Odeonsplatz zu setzen. Da saß dann auch besagter Opa. Zuerst fiel er gar nicht auf. Erst als er anfing von "SS" und "früher war alles besser" und "Judenkinder und Arbeiterkinder, sowieso alles MAssenvernichtungsmaterial!" wurden wir ein wenig auf ihn aufmerksam. Dass er dann auf die Straße urinierte und anfing ein Messer zu wetzen (!) machte die Sache auch nicht besser... Seltsam. Auf jeden Fall beschlossen wir, dass es besser wäre, ins Theater zu gehen. Weniger komische Menschen. Also komisch im Sinne von geisteskrank.
Als wir aus dem Stück rauskamen (übrigens von Dieter Dorn himself inszeniert), hatte ich ziemliche Halsschmerzen und bin deswegen gleich heim.

Am Dienstag fühlte ich mich echt beschissen. Nicht mal die Sonne konnte meine Laune heben, und das ist ja wohl echt selten. Auch die Tatsache, dass mein iPod aus irgendeinem Grund sich aufhängte, machte den Tag nicht besser. In der ersten Vorlesung bekam ich dann Schüttelfrost und trotz mitgebrachten Tee, den ich literweise (!) trank, wurden die Halsschmerzen immer schlimmer... Gliederschmerzen machten dann diese 1,5 Stunden zu einem besonderen Erlebnis. Da die zweite Vorlesung am Dienstag immer komplett im Internet zu finden ist, beschloss ich, diese mir zu schenken. Fuhr also heim und legte mich ins Bett. Und da blieb ich dann eigentlich auch bis Donnerstag morgen. Sogar den geplanten Thaterbesuch (Peter Pan!) ließ ich platzen...Immerhin musste ich dafür keinen absagen, denn da wäre ich alleine losgezogen. Der Mittwoch war also ziemlich eintönig und langweilig und noch dazu hörte ich mich an wie Kermit, der Frosch. Und das fand ich ganz und gar nicht lustig!

Donnerstag schleppte ich mich also dann wieder in die Uni, und es bekam mir nicht soo wahnsinnig gut. Aber die Shakespeare-Vorlesung kann ich einfach nicht saußen lassen! Danach fuhr ich wieder heim und schlief, um dann noch in mein Seminar zu kommen. War ganz gut.

Ja, und dann kam das eigentliche Highlight der Woche: Backen bei Bert! Der Gute wollte für einen Geburtstag einen Kuchen backen und bat mich um hilfe. Klare Sache, da war ich dabei! Ich kam dort an, und wir beschlossen, erst mal Chinesisches Essen kommen zu lassen. Man muss sich ja stärken für so was! Dann gings los. Wir stellten die nötigen Zutaten schon mal raus und mit geübten Blick ließ ich meine Augen über die Küche gleiten.
"Bert, wo ist denn deine Küchenwage?"
"Sowas hab ich nicht."
"Dann wieg mir mal bitte 75g Zucker ab!"
Da fing ich schon ziemlich das Kichern an... Ich zwang den armen Kerl also zu seinen äußerst seltsamen Nachtbarn zu gehen (sorry, dass ich Dir nicht geglaubt hab!), wovon die eine durch ihre Finger zu uns sprach (so wie Puppentheater ohne Puppen) und die andere kein Wort verstand. Leider kann ich auch kein Russisch. Also wägten wir eher statt wiegen, aber immerhin landeten ein paar Zutaten in der Schüssel. Unter anderem auch 6 Eigelb, die mussten dann schaumig geschlagen werden. Die Eiweiß mussten steiff geschlagen werde.
"Bert, wo ist denn dein Handrührgerät?"
"Sowas hab ich nicht."
Also verteilte ich Gabeln. Und wir schlugen. Währenddessen erklärte ich, was ein Wasserbad ist und wie es funktioniert. Schoki geschmolzen, rein in die Pampe.
"Bert, wo ist denn die Hefe?"
"Oh, brauchen wir sowas etwa?"
Gut, wir marschierten mit dem noch nicht steiffen Eiweiss also zur nächsten Tanke. Wir waren die Stars des Abends. Ehe wir uns versahen standen ca. 8 männliche türkische Tankstellenmenschen (ich weiß nicht genau, wer dort arbeitete und wer dort nur so abhing) um uns herum... Wir wurden bestaunt und als Ökos bezeichnet, weil wir "alles ganz frisch" wollten. So genau hab ich das nicht verstanden. Natürlich hatten die keine Hefe. Wir sind wieder raus und ich erklärt noch ein wenig mehr zum Thema "Backen leicht gemacht".
"bla bla bla... Springform."
"Springform? Sowas hab ich nicht."
"In was willst Du denn dann den Kuchen backen?!" Totale Irritation meinerseits.
"Ich habe eine Auflaufform". Ich glaube nicht, dass je eine Sachertorte in einer Auflaufform gemacht wurde. Aber Improvisations ist alles! So auch weiter im Text: Wir gingen zum nächsten Pizzalieferservice und fragten nach der dringend benötigten Hefe. Die Frau blickte Bert an. Dann den Behälter mit dem Eiweiss. Dann mich. "Wie viel braucht ihr? Ich schenks euch." Es gibt also noch Engel auf Erden! Dann latschten wir zurück zur Tanke, wir brauchten noch Butter (wie uns spontan einfiel) und noch ein bisschen Demütigung. Beides hatten sie da, und ein paar dumme Kommentare bekamen wir gratis dazu.
Wieder in der Wohnung nahm der Teig dann seine entgültige Gestalt an. Und nachdem wir dann per google auch geklärt hatten, wie viel Hefe denn jetzt von diesem blöden Würfel da rein gehört, sah er wirklich sehr gelungen aus! Ich blieb noch bis wir nach 70 Minuten das Wunderwerk aus der Röhre holten. Er sah fantastisch aus! Einfach sensationell!
Mittlerweile war es aber dann schon halb 1 und ich wollte in mein Bettchen. Wäre ja normalerweise auch kein weiter Weg mit der U-Bahn. Nur spielte mein persönliches Glück mal wieder mit und so brauchte ich eine Stunde nach Hause. Ich war durchgefroren und hundemüde. Aber der Abend hatte sich wirklich gelohnt!

Freitag bin ich dann nach Hause zu meinen Eltern (da war ich ja nun einige Wochen nicht mehr) und genoss den Abend daheim. Ich brauchte dringen etwas Ruhe. Und heute erwartete ich eigentlich Mark aus Kanada, der aber aus irgendwelchen Gründen (die er mir sicherlich gleich mitteilen wird) erst um halb 10 in Regensburg ankommt... Aber war auch schön, hab gefaulenzt, viel gelesen und das süße Nichtstun genossen.
Morgen wird dann Georgie 14 und es gibt ganz viel Kuchen! Juhuuu!

Friday, November 7, 2008

Geplapper

Ohje, die Zeit rast dahin... Ich hab kaum Zeit zum Atmen, geschweige denn zu schreiben :)

Eigentlich gibt es nichts großartiges zu berichten... In den letzten Tagen hätte ich mich fast drei mal blamiert...aber nur fast ;) Ich bin einfach zu viel in Gedanken und ständig muss ich tausend Sachen im Hinterkopf ordnen und sortieren und organisieren, während ich gleichzeitig einfach irgendwas anderes machen sollte, wie z.B. Treppen gehen. Ja, da kann man durcheinander kommen!

Sehr toll war der letzte Dienstag: Da war Bücherverkauf in der UniBib! Jedes Buch zwischen 1 und 3 Euro (Hardcover 2, Bildbände 3, der Rest 1)... Ja, da war ich top motiviert und stand sogar freiwillig um 6:30 auf! Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das freiwillig (!!!) zum Letzten Mal gemacht hab. Oh! Ich war im Himmel! So, so viele tolle Bücher! Also sammelte ich fleißig alles, was mir in die Hände kam. Nach einer halben Stunde war mir klar, dass ich nochmal durch den Stapel gehen musste, um auszusortieren. Dennoch wurden es am Schluss über 20 Bücher. Und dann gabs ja da noch den anderen Raum... ohje. Also, am Ende war ich sehr glücklich, stand aber vor dem Problem: Wie zum Henker bring ich denn diese Bücher nach Hause?! Natürlich hatte ich Jutetüten mitgebracht und so, aber dennoch bedurfte es noch einer Kiste. Der Heimweg war... doof. Anstrengend. Und am nächsten Tag hatte ich echten Muskelkater, ich war so verspannt. Aber es hat sich verdammt noch mal richtig gelohnt! Etliche Bücher über Shakespeare, zwei Werke von ihm selbst und noch ein paar Werke über Theatergeschichte, dann noch über die Oper und Bert Brecht und so. Hach! Macht mich immer noch ganz happy.

Im Theater war ich auch ganz brav... Allerdings kann ich den Faust im Volkstheater jetzt nicht wirklich weiterempfehlen. Es war ein lustiger Abend, aber sonst nichts weiter. Und das hätte ich eben auch bei jedem anderen, belanglosen Stück haben können. Schade, aber vom Faust war nicht wirklich viel übrig.

Jetzt gleich geh in dann noch in die Kandinsky-Ausstellung mit den Possenhofen-Leuten! Ich freu mich total drauf! Danach geh ich noch mit Chrissi ins Theater (surprise, surprise!), dann treff ich Jilly und dann komm ich hoffentlich ins Bettchen. Morgen hab ich ja dann den ganzen Tag Blockseminar und dann fahr ich noch nach Deggendorf. Volles Program, wie immer. Aber es macht halt einfach auch alles so viel Spaß!

Wenns mal wieder was Spannenden und nicht nur Belanglosigkeiten gibt, dann erfahrt ihr natürlich als erstes davon :)

Wednesday, October 29, 2008

Ihr erinnert euch: Klein Sasi beim Film ?!

Wahnsinn! Hier gehts einfach immer Rund! Und wenn ich dann mal Zeit zum Schreiben hätte (wie zum Beispiel gestern Nachmittag), dann bin ich einfach müde. Gut, diese Woche ist besonders schlimm. Natürlich war ich wieder mal jeden Abend (bis auf letzten Mittwoch, da brauchte ich eine Pause) unterwegs. Sei es nun im Theater (mind. zwei Mal die Woche, das muss als TWler meiner Meinung nach sein), oder mit den Stiftis oder mit den vielen Leuten, die dieses Semester aus der Heimat kamen. Ganz schlimm war eine Studentenverbindungsparty (nicht schlagend, aber Farben tragend). Oh. Mein. Gott. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Außer vielleicht, dass ich noch nie, wirklich noch nie so viele notgeile, betrunkene, unbeholfene und eklige männliche Wesen auf einem Haufen sah. Die meisten Mädchen waren overdressed, aber unterbelichtet; sehr passend für den Anlass. Ich war weder noch und trotzdem nicht gegen diverse unterirdische Anmachen gefeit.

Auch im Baader-Meinhof-Film war; hat mich total mitgenommen. Aber ihr kennt mich ja. So ist das bei mir. Der arme Zifeng, der neben mir saß, meinte, er hätte mehr mit mir als mit den Protagonisten des Films mitgelitten. Dabei hab ich mich wirklich zusammengerissen :) Der Film an sich wurde ja sehr kontrovers diskutiert. Ich fand ihn gut, meiner Meinung nach kamen auch die Terroristen wirklich nicht zu sympathisch rüber. Eher im Gegenteil.
Furchtbar finde ich jedoch, dass dieser doch sehr brutale Streifen ab 12 freigegeben ist. Das geht nicht, Leute.

Zurück zu diesem Wochenende: Ich saß Freitag gemütlich im Zug nach Hause, als mein Handy klingelte. Laubi war dran: "Was machst Du heute Abend?" "Noch nichts. Chillen wahrscheinlich." "Schaffst Du es bis halb 5 nach Hof? Hab ne Karte für Dich." "Klaro."
Zur Klärung sollte ich sagen, dass in Hof das 42. Filmtreffen stattfand und der Film "Tage wie Jahre", bei dem ich vor einem Jahr mit am Set stand, nominiert worden war! Also kam ich an, wurde abgeholt, sprang daheim in ein Kleid (ja, freiwillig), stieg in mein Auto und fuhr die 200 km nach Hof. Dort traf ich dann den Autor/Regisseur und zwei der drei Hauptdarsteller und gemeinsam machten wir uns auf. Vor Ort trafen wir dann noch die Produzenten und dann gings hinein. Der Film kam total gut an, es war ausverkauft (wie auch die darauffolgenden Abende). Gekoppelt wurde er mit einer Doku. Manche fanden das nicht so toll, weil gewisse Leute dabei sogar einschliefen. Ich fand aber, dass der Kontrast TwJ sehr zuträglich war :)
Danach gings natürlich noch auf eine Party, an denen sich wichtige Filmemacher tummelten (also, ich erkannte jetzt keinen... aber mein Genre ist ja auch das Theater). Da gabs dann den Alk umsonst, weshalb meine werten Begleiter bereits vor 21 Uhr total knülle waren. Prima. Dann gingen wir erst mal was essen (als "Unterlage"). Gut, dass ich total nüchtern war, so konnte wenigstens eine Person bestellen und höflich sein... Lustig wars trotzdem. Natürlich fanden mehrere Partys statt, also zogen wir mit gefüllten Mägen wieder los. Irgendwann war jedoch mit Laubi nicht mehr viel anzufangen und mir war saukalt in meinem blöden Kleid. Und ich wollte ja am nächsten Morgen ziemlich früh nach Hause zurück düsen. Also sind wir zu der Wohnung, wo wir pennen wollten (davor wurde mir noch ein Hotelzimmer umsonst angeboten. Ich dumme Kuh schlug aus... Hätte ich gewusst, was auf mich wartet, ich hätte die Person aus Dankbarkeit abgeknutscht!). Na gut. Wir kamen an, wir fanden die Tür und wir... ja. Dann erst mal gar nichts. Die Tür ließ sich nicht öffnen. Ich war zu schwach, Laubi zu besoffen. Also rüttelten wir erfolgslos eine Stunde dran rum und richteten uns schließlich drauf ein, im Gang zu pennen. Zwischendurch fiel ich noch das dunkle Treppenhaus runter, aber das gehört nun mal zu mir ;) Irgendwann hörte ich dann Leute nach Hause kommen und humpelte hinterher und erklärte unsere Lage. Ich konnte sie überreden, sozusagen für unsere Sache gewinnen (Operation "Sesam öffne dich") und als ich sie also dann dorthin geschleppt hatte, hatte Laubi natürlich die verdammte Tür aufbekommen. Prima. Aber immerhin lockte das Bett. Glaubte ich. Also, versifft ist ja kein Ausdruck. Die ganze Wohnung, total versifft. Egal. Müde. Schlafen. Wollte ich zumindest. Aber diverse Anrufen hielten mich dann doch die ganze Nacht wach, ebenso wie ein mit den zähneklappernder Kons. Solches Mitleid! Aber leider bekam er unsere Einladungen, das Bett mit uns zu teilen, nicht wirklich mit. Am nächsten Morgen (oh, wie schnell war er gekommen!) stand ich leise auf, zog mich an, putzte mir die Zähne und - lies meine Schuhe fallen. Sorry, Jungs. Ich wollte euch nicht wecken. Aber da sie schon mal wach waren, ließen wir uns dann noch schnell erzählen, was wir so verpasst hatten. Auf jeden Fall noch eine Menge freien Alkohol :)
Schließlich rief die Pflicht und ich fuhr heim, wo ich erst mal lange duschte und dann jedem einzelnen Mitglied des Hauses von Hof erzählen musste.
ÜBRIGENS: Wer den Film sehen will, er läuft gerade für eine Woche im Roxy-Kino Abensberg. Es lohnt sich wirklich!!!

Samstag machte ich dann nicht mehr wirklich viel, außer dass ich zwei Blech Zwetschgendatschi buk, Kaffeetrinken war und abends zu Bert und Matthü fuhr, die mir ihre tollen Bilder aus Tokio zeigten. Aufgrund Schlafmangels (ich vergaß zu erwähnen: Am Donnerstag war LMU-Party. Ich war mit Carl, was zwar lustig war, aber spät wurde. Mitten in der NAcht latschte ich zu Fuß nach Hause, weil natürlich keine U-Bahnen mehr gingen. Um halb 6 war ich daheim. Immerhin zwei Stunden Schlaf!) fielen mit um 1 Uhr jedoch die Äuglein immer wieder zu, da fuhr ich heim. Sonntag gings dann zuerst nach Rgbg zur Matine für "Land des Lächelns". So schade, dass ich dieses Wochenende nicht dort bin, ich hätte mir nur zu gern die Premiere angesehen! Aber demnächst werde ich das bestimmt schaffen! Dann war ich bei Chrissi zum Essen eingeladen und wir verquatschten und ein bisschen. Als ich also in München eintraf, musste ich mich beeilen, um noch rechtzeitig zum Kino zu kommen.

Montag begann dann wieder der Uni-Trott, der bei mir ja eher ein Uni-Hüpfen oder so was ist. Schon fast ein wenig peinlich, wie gern ich in die Uni gehe! Ich meine, in den letzten zwei Semestern gabs immer ein Seminar oder eine Vorlesung, die ich nicht so gern besuchte, aber dieses Semester ist einfach SO GENIAL! Nur super interessante Themen, gute Dozenten/Profs, ich meine, was will ich mehr?!

So, und bevor ich zu spät zu einem weiteren tollen Tag an der LMU (jetzt mal ganz ohne Ironie) komme, mach ich mich mal lieber auf!

Monday, October 13, 2008

Sonnenschein zum Semesterbeginn

Ah! Endlich! Zurück in München! Sonnenschein!

Sonntag gings endlich, endlich, endlich zurück nach München! Spontaner Weise ist Jilly noch mitgefahren, was mich natürlich um so mehr freute. Nachdem ich mich wieder einigermaßen eingerichtet hatte (zu viele Bücher, die ich zurück lassen musste, aber selbst die, die mitkommen konnten, wollen verstaut werden...) und ich meine Mitbewohner gebührend begrüßt hatte (wir sind Frauen, es wurde also eine Menge gequatscht), ruhten wir Zwillinge uns erst mal ein wenig aus. Abends stand schließlich das Semestereinläuten an. Da nämlich jetzt ziemliche viele noch nach München zu Studium gekommen sind, fand ich es angemessen, mal richtig wegzugehen. Ich versuchte (!) also soweit wie möglich die Neuankömmlinge, die ich noch aus Schulzeiten kannte und die TWler von hier zu organisieren. Herauskam ein bunter Haufen: Chrissi (TW), Teresa (Biochemie), Käse (Bio), Tom (irgendwas mit Chemie und Bio und Technik oder so), Jil (bald Medizin), Bert (Medieninformatik) und Daniel (Philosophie). Anfangs und nach einigen Komplikationen (gewisse junge Herren hatten die U-Bahn verpasst und jaaaa, auch mein Orientierungssinn stand im Weg) kamen wir dann mit etwas Verspätung am Augustiner Biergarten an, wo die zwei zu letzt genannten schon warteten. Es folgte eine große Vorstellungsrunde (Sasi ist der Mittelpunkt!) und so ein bisschen Kennenlernen (ich versuchte durch diverse Bäckerwitze die Atmosphäre noch mehr zu lockern! Aber die fanden außer ich und Chrissi niemand lustig! Dafür fanden sie mich zum Lachen. Danke nochmal.). Jil verlor ihr Handy, aber das merkten wir natürlich erst, als wir auf dem Weg zum Pasta e Basta waren. Dort wurden wir grandios verköstigt und am Schluss sang uns der Kellner sogar noch ein Ständchen (irgendein seltsames deutsches Schlagerlied... interessant.). Als jeder pappsatt war (für alle Münchner-Neulinge: Pasta e Basta: billig, aber dafür riesige, leckere Portionen!) gings dann noch in den Trachtenvogel (leider musste Chrissi uns schon verlassen, aber da sie heute arbeiten muss, war das leider nicht zu ändern.)... Während also nun alle zum Alkohol wechselten, bestellte ich mir Heiße Nougat-Schokolade und einen Chocolate Chip Cookie... obwohl mich der Gin Tonic schon angelächelt hat. Jedoch fand Tom seinen nicht so lecker, ich hatte also doch weiser gewählt :) Es wurde ein äußerst schöner Abend. Ein bisschen schade war, dass die S-bahnen nach Freising (Aber wer wohnt denn schon in Freising?!, fragt ihr entsetzt? Jaja... ) schon so früh fuhren, aber es gibt ja immer einen Donnerstag!

Heute war ich dann schon ziemlich früh wach (7:15) und konnte nicht mehr still liegen. Dies lag zum Einen wohl daran, dass Jil neben mir lag und aufgrund ihrer Erkältung lauter als gewöhnlich atmete. Außerdem kommt heute Flo nach München, und da ist eine gewisse Vorfreude, die sich nicht wirklich kontrollieren lässt... hach ja, junge Liebe :) Und zum Dritten ist ja heute Semesterbeginn! Yay! Uni geht wieder los! Also, für mich nicht, ich hab Montags und Freitags frei. Wieso, fragt ihr? Ganz einfach: Ich studiere Geisteswissenschaften und die sind toll! Während also die meisten verwirrt in die Uni liefen, widmete ich mich dem Haushalt. Nun ja, zuerst sind Jil und ich noch mal zum Biergarten und haben ihr Handy gesucht. Wie immer hatte sie Glück und hat es wieder gefunden (das wie vielte mal nun?). Erleichtert gingen wir also wieder zurück und schauten mal zum Rewe. Ich brauchte noch ein paar Lebensmittel, so allein mit Nudeln lebt es sich ein wenig karg. Voll bepackt kehrten wir in die WG zurück und... ja, dann haben wir erst mal gechillt, bis ich Jil dann zur U-Bahn brachte und sie nach Regensburg gondelte. Dann gings bei mir erst so richtig los: Ich beschloss, den Putzteufel in mir freien Lauf zu lassen... Das dauerte dann erst mal einige Zeit, war aber eine gute Idee. Sauberkeit wird wirklich oft unterschätzt und putzen hat manchmal so eine therapeutische Wirkung (wenn man sich erst mal überwunden hat!). Vielleicht werde ich doch Hausfrau und Mutter... Ähm, nein. Doch nicht.

Jetzt werd ich dann wohl noch mal ein so ein kleines Lehrbuch reinschaun (oder auch nicht, mal sehen). Dann hol ich Flo von der U-Bahn und nachdem wir gekocht haben werden wir wohl entweder ins Kino (Einschub: Oh. Mein. Gott. Habt ihr schon Wall e gesehen? Nein? Sofort ansehen! So so so so süß! Ich hab mich gar nicht mehr eingekriegt! Ganz toll, ehrlich!) oder einfach hier bleiben und den Abend genießen. Und morgen geht dann endlich die Uni auch für mich los! Bissl blöd ist, dass ich außer bei zwei Kursen nie zweimal hintereinander im selben Gebäude, oder auch nur der selben Straße bin. Ständig muss ich rennen. Mittwoch wirds wohl etwas eng werden, weil da die Entfernungen etwas größer sind, dafür aber eigentlich gar keine Zeit. Mal sehen, je nachdem wie interessant die Kurse sind, werde ich wohl entweder 15 min früher gehen oder später kommen :)

Allen noch einen wunderschönen Semesterstart!

Tuesday, September 30, 2008

Versäumnisse

Ja, ich gebe zu, ich habe den Blog diesen Monat sehr sträflich schleifen lassen... Aber was soll ich sagen? Es war viel los.

Hauptsächlich Hausarbeit. So sehr ich die Uni und Theaterwissenschaft liebe; es ist einfach nur anstrengend sich für zwei Stunden 1,5 Minuten einer verdammten Szene reinzuziehen. Manchmal führt es auch zu gewissen Nebenwirkungen (z.B. dass man einfach nicht mehr hört, ob da jetzt Musik im Hintergrund läuft oder nicht. Doch! Oder? Ich glaub schon. Oder auch nicht?! AHHH!
Oder dass man plötzlich in einer akuten Aggression den Laptop anschreit: "Jetzt heb halt endlich deine verdammten Arme, man! Sonst seh ich doch nicht ob Du Schmuck trägst!"), diese können zu schrägen Blicken Fremder, nicht Seminararbeitgeplagter führen. Aber da muss man durch, knallhart.

Ansonsten war ich natürlich noch krank. Ich konnte dieses Jahr schließlich nicht schon wieder zulassen, dass die Grippewelle einfach so an mir vorbei zieht. Also fing ich mir ganz geschickt mal so eben ein bisschen Fieber, Schüttelfrost, Glieder- und Kopfschmerzen, geschwollene Lymphknoten, entzündete Mandeln und Erbrechen ein. Alles andere wäre ja langweilig gewesen. Aber so wurde es dann doch noch ein sehr lustiges Wochenende, nur leider war ich so mit Virenparty beschäftigt, dass ich alles andere absagen musste.

Wenigstens konnte ich am Mittwoch noch in die Dreigroschenoper-GP, in der Chrissi und ich ja gleich sinnvoll ver- und eingesetzt wurden, nur um am Schluss doch wieder auf den Anfangsplätzen zu sitzen. Aber schön wars schon, gleich wieder so zum "Team" zu gehören ("Nicht dass ihr vergesst, wie das hier am Haus ist, wenn man dazugehört!"). Machte auf jeden Fall die Vorfreude auf Februar immer größer! Donnerstag die GP für den Freischütz musste ich dann leider knicken, aber dafür werden wir uns morgen einen gepflegten Opernabend mit nächtlichen Ausflug ins Picasso gönnen. Da freu ich mich schon drauf!

Nun bleibt mir noch, euch, geschätzten Lesern (ich begrüße übrigens meine zwei neuen Leser aus einer bestimmten Schule in Rohr/NB aus der 11. Klasse... Freut mich, dass ihr in den unendlichen Wirrungen und Irrungen des WWW hierher gefunden habt!), eine wundervolle und hoffentlich erholsame Nacht zu wünschen!

Cheers.

Monday, September 22, 2008

Theaterfest zu Regensburg -eine Gegendarstellung

Vorgestern begann in Regensburg nach der langen Sommerpause die neue Spielzeit des Theaters. Traditionell wurde diese mit dem allseits beliebten "Theaterfest" eingeleitet, an dem es von Früh bis Spät für Klein und Groß spannende Veranstaltungen gab.

Nun gibt es einen gewissen selbst ernannten Kritiker, der seit Jahren ein Abonnent des Theaters ist - anscheinend nur, um es danach nieder zu machen. Auch an dem Theaterfest, vor allem jedoch an der Matinée des "Freischütz" (Premiere am Sa, 26.9.), konnte er wieder mal kein gutes Haar lassen; und wie schon so oft davor entspricht seine Darstellung leider nicht der Wahrheit (sehr ironisch, klagt er doch das Theater Regensburg, und dort vor allem GMD Grüneis und die Dramaturgen, eben dieses Verbrechens an!). Die Verstümmelung der wahren Fakten könnte ihr hier --> http://www.heerrufer.de/Kommentar_'Regensburger_Wochen-Presseschau_21.09.2008'.htm nachlesen.

Durch diese unverschämte Verbreitung im Internet sehe ich mich gezwungen eine Gegendarstellung (aus rein persönlicher Sicht) zu liefern (die sich allerdings nicht nur auf diese eine Matinée beziehen wird; schließlich hatte das Fest allerhand mehr zu liefern!):

Gegen 11 Uhr Vormittags traf ich mich mit Chrissi in freudiger Erregung auf dem Bismarck-Platz, auf dem schon viele Theaterfreunde und Regensburger Familien sich tummelten. Erste Station aus dem reichhaltigen Angebot war für uns ganz klar die "Freischütz"-Matinée. Dank unserer Überpünktlichkeit war der Saal noch weitgehend leer, als wir ihn betraten und so konnten wir uns in Ruhe passende Plätze (im hinteren Drittel, jedoch mit guter Sicht) sichern. Und da hatten wir noch mal Glück gehabt, denn bevor wir uns versahen, füllte sich der Neuhaussaal bis auf beinahe den letzten Platz. Das freundliche Murmeln senkte sich beim Auftritt der Theatermacher und den einleitenden Worten der Musikdramaturgin Christina Schmidt augenblicklich in erwartungsvolles Schweigen. Dank des mit ausgestellten Bühnenbildmodells konnte der Regisseur Raik Knorscheidt recht gut seine Inszenierungsgedanken formulieren, die hauptsächlich auf den "Angstgedanken" basieren. Auch seine Überlegungen zu den Personen und den Ort waren sehr überzeugend dargelegt und durchaus stimmig. Die Entstehungsgeschichte wurde durch Ausschnitte der Korrespondenz von Weber und seiner Verlobten (gelesen vom Schauspieler Philipp Eckelmann) unheimlich lebhaft vermittelt. Weitere Auflockerungen waren ganz klar die fabelhaft gesungenen Arien, die ein besonderer Ohrenschmaus waren (Markus Ahme als Max, Katharina Leitgeb als Agathe und Michael Berner als Kilian). Als sich nun Frau Schmidt an den GMD Raoul Grüneis mit einer Frage zur Musik wandte, musste dieser leider eine Antwort verweigern. Als Grund wurde folgender angegeben: Auf einem Rezensionsblog wäre seit Jahren "Dreck" über die Inszenierungen der Häuser des Regensburger Theaters verbreitet worden. Dies sei nichts ungewöhnliches in der virtuellen Welt, es gäbe jedoch Grenzen, die nun überschritten worden seien: Niemand -sei es nun der Intendant, der GMD oder die Dramaturgen- müsse sich nachsagen lassen, dass er "Lug und Trug" verbreite und auch die Behauptung, die Matinéen seien reine Farce könne man nicht auf sich beruhen lassen. Deshalb zog Grüneis mutig die Konsequent keine Fragen mehr zu beantworten, bis eine Entschuldigung vom besagten "Übeltäter" vorzuweisen wäre. Nun, beim Heerrufer ist zu lesen, dass das Publikum "keinerlei Regung" zeigte; ja, es wird sogar vorgeschlagen, dass die Zuschauer "schweigend mit dem Schreiber der kritischen Zeilen überein[stimmten]". Selbst wenn die Anwesenden tatsächlich keinen Laut von sich gegeben hätten, so lässt der Autor der zweifelhaften Kritik die Möglichkeit, dass das Publikum von so einer Dreistigkeit (Vorsicht: Nicht die des GMDs, sondern des Kritikers!) wortlos schockiert war, unter den Tisch fallen. Jedoch stimmten die Theaterfreunde nach Raoul Grüneis' Erklärung heftigen Applaus an und viele Köpfe (darunter auch meiner) nickten zustimmend. Ich bin der Meinung, dass niemand weiter auf eine Ausführung der Musikalischen Umsetzung drängte, weil der Grund für alle driftig genug war.
Nach dieser wunderbaren Einführung wollten Chrissi und ich eigentlich gerne zu Roman Blumenschein in den Aufzug (ja, ihr lest ganz richtig!) um einer Lesung von Thomas Bernhard Texten zu lauschen, jedoch brauchten unsere grummelnden Mägen erst einmal eine heiße Schokolade und eine Muffin bzw. einen Kuchen zur Besänftigung. Dafür kamen wir allerdings kurz aus Versehen in den Genuss von "Rozznjogd", das gerade im Damen-WC Vorstellung hielt. Ein wenig verwirrt verließen wir die sanitäre Anlage, lachten jedoch später herzlich, als wir begriffen, in was wir da eigentlich hineingeraten waren (erste Reaktion war eher: Warum sind da Männer auf dem Frauenklo?!). Sehr leid tat uns allerdings, dass wir das Kinderstück "Hexe Hillary geht in die Oper" nicht sehen konnten, da es sich einfach zu süß anhört! Vielleicht kommt es ja ein andermal dazu.
Nach unserem kleinen Ausflug in ein nahe gelegenes Café besuchten wir Probeausschnitte aus Olaf Schmidts Ballettinszenierung "Hundert Jahre Einsamkeit". Gigantisch. Eindrucksvoll. Berührend. Gänsehaut. Was soll ich mehr sagen als: Schaut es euch an, auch wenn ihr kein Ballettfan seid! Ihr werdet staunen!
Relativ knapp schafften wir es dann zur "Dreigroschenoper"-Matinée, aber auch hier ergatterten wir noch einigermaßen gute Sitze. Auch hier gelang es den Verantwortlichen (Regisseurin Wüllenweber, Musikalischer Leiter Jochen Kilian, Chefdramaturgin Bernau und den Schauspielern Paul Kaiser, Nikola Norgauer, Doris Dubiel, Florian Münzer, Oliver Severin und Gabriele Fischer) einen eindrucksvollen Einblick in die kommende Inszenierung zu leisten. Frau Wüllenweber bemühte sich, nicht allzuviel vorwegzunehmen: Sie befriedigte die Wissbegier der Anwesenden ohne die Spannung zu nehmen. Ich denke, dass man auch hier eine gelungene und stimmige Inszenierung erwarten darf! Das Konzept scheint sehr rund und auch die Schauspieler (die ich ja durch die "Blaue Donau" nun doch etwas besser kenne) sind passend gewählt. Es freute mich, dass die Regensburger dieser Veranstaltung so zahlreich zuströmten und sogar Stehplätze in Kauf nahmen!
Währendessen fanden natürlich an anderen Orten weitere Unterhaltungsmöglichkeiten geliefert wie z.B. das "Traumfresserchen", Lesungen, Kinderschminken, die Band "Raindrops" uvm.

Abends fand dann das alljährliche Highlight statt: Das Willkommenskonzert! Beiträge aus dem "Freischütz", aus "Manon Lescaut", aus der "Dreigroschenoper", aus "Hundert Jahre Einsamkeit", "Land des Lächelns", "Andrea Chénier" und "Le nozze di Figaro", schön durch die Moderation von Ernö Weil, Friederika Bernau, Christina Schmidt und Olaf Schmidt, bereiteten Gänsehautfeeling, das man nicht so schnell vergisst. Ein sehr unterhaltsamer Abend, der nicht nur lange im Gedächtnis bleiben wird, sondern vor allem auch Lust auf mehr macht. Gut, dass die Spielzeit 98/09 nun wieder beginnt...

Sunday, August 31, 2008

Peach Crumble

Friday and Saturday were just so wonderful days!

Well, first of all, I finally started my Shakespeare stuff on Friday in the morning (like first thing after I woke up at 8 o'clock). God, I felt so relieved! I now know at which angle I'd like to analyse the play and that's a very big first step. Everything else goes from that...
To be honest, I can't really remember what I then did until 4 pm, oh ya! I went to Sechelt with Jil and Konsti, that was quite nice. And then my Mom, Nana and I took the Ferry to Vancouver. I was a little nervous, because Nancy's mother would be over and I've been told that she hates everybody under 50. Yay! But she really was looking forward to meeting my Nana, because they both served while WW II and she kind of likes the old ladies to talk over the good old times or something.
So, at first she ignored me more or less (30 years to young to be interesting, so I guess I was more of the annoying girl), so I had a good chat with Nancy, who of course wouldn't let me help prepare dinner. OMG, dinner was sooo good! It was delicious! Really. Great. And during supper the old lady started talking to me. Like really talking in a good conversation style. So when everybody went over to the fireplace after dinner to chat and drink the rest of the wine, I stayed with the ladies and listened to their stories. I think I learned a lot this evening. Just so much they went through, everything that they experienced. And every now and then they would ask me "How is it for woman nowadays? How do you see the world now?" I had a good time.
It was amazing to see those two old (84 and 87) women discussing things they had planned in the future (like going on a major trip through Europe next summer with a then 91 year old friend!) and looking at them I thought that a lot of German people age kind of spießig (can't think of a good English translation, sorry.)
And then, of course, Brian and I started discussing religion. After a few hours of doing so we were surrounded by books (party Hebrew partly English), lost in questions and answers... kind of geeky, I know, but it was really awesome! I enjoyed it a lot. Well, eventually I got tired, so I went of to bed.

The next day I was allowed to visit the service in the Synagogue. I was kind of nervous (again and very understandably I find), but I calmed myself by telling me that I actually knew how to behave and stuff. I also knew the most important prayers (the one where you shut up) and a few Hebrew words I would need. So things were actually settled. And then -well, it was amazing. I don't know how to put it into words. The reader, a woman with a very wonderful voice, was outstanding good. It was just great to listen to. And a boy names Zachary had his Bar Mitzwah (the last one this year, so I was lucky), and he did so well! I never met him before, but I was kind of proud just seeing him- and when his Mom gave her speech I actually had to blink back my tears which would have been embarrassing when not everyone else felt the same. After the service (it lasted 3,5 hours) everybody was invited for lunch (isn't that a wonderful tradition)? And a lot of people came up to me, greeted me with a "Schabbat Schalom!". Of course I answered the same (even with the North American accent) and I then was introduced as Brian's niece (it was easier that way... ) who studies theatre art and religious studies and Munich, Germany. Puh, I was very glad that my accent wasn't strong enough to give me away. I guess this whole experience can only be described as beautiful. And it really was.

Hm, after that I met my Mom and Nana at the Art Gallery and we then drove of to the airport. After saying our Good-Byes (I hate doing that) it was back home for us.

Now I'm going to bake some Peach Crumble (you ever had Apple or Peach Cruble? No? Well, than you really missed out! Try it when you get the chance!)
OK, so here's a recipe, I can't really let you go without knowing how do bake a Apple Cramble, you'll love it!

Ingredients
Crumble:
300g/10½oz plain flour, sieved pinch of salt
175g/6oz unrefined brown sugar
200g/7oz unsalted butter, cubed at room temperature
Knob of butter for greasing

Filling:
450g/1lb apples, peeled, cored and cut into 1cm/½in piece or peaches
50g/2oz unrefined brown sugar
1 tbsp plain flour
1 pinch of ground cinnamon (you don't really need it when you do peaches)


Method
1. Preheat the oven to 180C/350F/Gas 4.
2. Place the flour and sugar in a large bowl and mix well. Taking a few cubes of butter at a time rub into the flour mixture. Keep rubbing until the mixture resembles breadcrumbs. (Use hands, it's disgusting to have the stuff under your fingernails, but you have to set priorities: yummie food or perfect manicured fingers...?!)
2. Place the fruit in a large bowl and sprinkle over the sugar, flour and cinnamon. Stir well being careful not to break up the fruit.
3. Butter a 24cm/9in ovenproof dish. Spoon the fruit mixture into the bottom, then sprinkle the crumble mixture on top.
4. Bake in the oven for 40-45 minutes until the crumble is browned and the fruit mixture bubbling.
5. Serve with thick cream or custard.


Hm, I like to put in some Harvest Crunch and oatmeal... (originally because I added too much butter, but it turned out to be really yummie!)