Hab ich schon einmal erwähnt, wie sehr ich den Chor vermisse?
Ich glaube, ich gehe ein.
Thursday, November 22, 2007
Wednesday, November 21, 2007
Unschuldig kam ich von Lande, doch die Großstadt hat mich verdorben.
Unschuldig kam ich von Lande, doch die Großstadt hat mich verdorben.
Denkt euch euren Teil, aber es ist schon wahr ;)
Ansonsten läuft soweit alles, auch wenns hin und wieder etwas stressig ist. Aber die Regieassistenz macht ziemlich viel Spaß und ich werde viel davon mitnehmen. Außerdem lachen wir ziemlich viel (ich sage nur N.O.R.D.)...
Heute war ich in einer absolut genialen Sitzung der Ringvorlesung: Erstens hat einer meiner zwei Lieblingsprofs gesprochen und zweitens ging es um das Theater zu Shakespeare-Zeiten, ich meine, besser gehts ja wohl nicht! Ich war total begeistert. Das ist ein Themenbereich, bei dem ich mir echt vorstellen könnte, mich darauf zu spezialisieren. Aber da hab ich ja noch Zeit.
Eine weitere Errungenschaft: Ich hab mir einen DVB-T- USB-Stick besorgt und kann nun fernsehen, was schon hin und wieder recht gut ist. Ich meine, ich kann nicht jede Woche an 150 Seiten wissenschaftlichen Texte lesen und dann auch noch jeden Abend nur noch meine Romane oder ähnliches lesen. Manchmal tut es einfach gut, das Hirn abzuschalten.
Tja, ich lass dann mal das Schreiben, weil ich ziemlich heftige Kopfschmerzen bekomme, nicht sehr schön.
Denkt euch euren Teil, aber es ist schon wahr ;)
Ansonsten läuft soweit alles, auch wenns hin und wieder etwas stressig ist. Aber die Regieassistenz macht ziemlich viel Spaß und ich werde viel davon mitnehmen. Außerdem lachen wir ziemlich viel (ich sage nur N.O.R.D.)...
Heute war ich in einer absolut genialen Sitzung der Ringvorlesung: Erstens hat einer meiner zwei Lieblingsprofs gesprochen und zweitens ging es um das Theater zu Shakespeare-Zeiten, ich meine, besser gehts ja wohl nicht! Ich war total begeistert. Das ist ein Themenbereich, bei dem ich mir echt vorstellen könnte, mich darauf zu spezialisieren. Aber da hab ich ja noch Zeit.
Eine weitere Errungenschaft: Ich hab mir einen DVB-T- USB-Stick besorgt und kann nun fernsehen, was schon hin und wieder recht gut ist. Ich meine, ich kann nicht jede Woche an 150 Seiten wissenschaftlichen Texte lesen und dann auch noch jeden Abend nur noch meine Romane oder ähnliches lesen. Manchmal tut es einfach gut, das Hirn abzuschalten.
Tja, ich lass dann mal das Schreiben, weil ich ziemlich heftige Kopfschmerzen bekomme, nicht sehr schön.
Thursday, November 15, 2007
weiße welt
Die letzten Tag hat es ja schon öffter Schneeregen gegeben, manchmal auch echten Schnee, aber dann nur wenig und nicht lange.
Und heute! Draußen leistet Frau Holle ganze Leistung und es fallen dicke, große Flocken vom Himmel und bedecken alles mit einer weißen Puderschicht!
Ich will in den Englischen Garten und einen Schneeengel machen!
Aber leider muss ich noch 50 Seiten RWS lesen und außerdem hab ich weder Wintermantel noch Winterstiefel, und in Vans im Schnee rumwälzen ist vielleicht nicht so schlau.
Aber sobald ich winterlich ausgestattet bin und eine ganz dicke Schicht liegt, werde ich kleine Engel in den Garten holen... Und Schneemänner!
Der erste richtige Schnee und schon fühl ich mich wieder wie ein kleines Mädchen. Jedes Jahr das selbe!
Und heute! Draußen leistet Frau Holle ganze Leistung und es fallen dicke, große Flocken vom Himmel und bedecken alles mit einer weißen Puderschicht!
Ich will in den Englischen Garten und einen Schneeengel machen!
Aber leider muss ich noch 50 Seiten RWS lesen und außerdem hab ich weder Wintermantel noch Winterstiefel, und in Vans im Schnee rumwälzen ist vielleicht nicht so schlau.
Aber sobald ich winterlich ausgestattet bin und eine ganz dicke Schicht liegt, werde ich kleine Engel in den Garten holen... Und Schneemänner!
Der erste richtige Schnee und schon fühl ich mich wieder wie ein kleines Mädchen. Jedes Jahr das selbe!
Monday, November 12, 2007
ein Gedicht
Immer wieder erstaunlich, was man in seinen alten Unterlagen alles findet:
Ein wenig expressionistisch, aber eigentlich nicht schlecht. Die besten Gedichte fallen mir sowieso im Bett ein; entweder beim Aufwachen oder wenn ich nicht schlafen kann.
Dieses passt eben zur Zeit auch, weil ich wieder mal Schlafprobleme hab. Nach dem Einschlafen bin ich unruhig und dann lieg ich so früh wach. Vielleicht schreib ich dann einfach mal wieder meine Gedanken auf, damit ich in einem halben Jahr wieder mal was interessanten finde :)
Schlaflose Nacht
Die Gedanken fangen an zu kreisen
schwirren, summen, hin und her
die Schlimmen kommen auf Sohlen, auf leisen
er wünschte, mein Kopf wär leer.
Die Augen starren aus toten Särgen
seh'n Grau'n, wo alles schön
seine Hände, so kalt, falten sich zum Sterben
meine Seele schwingt in fremden Höh'n.
18.01.2007
Ein wenig expressionistisch, aber eigentlich nicht schlecht. Die besten Gedichte fallen mir sowieso im Bett ein; entweder beim Aufwachen oder wenn ich nicht schlafen kann.
Dieses passt eben zur Zeit auch, weil ich wieder mal Schlafprobleme hab. Nach dem Einschlafen bin ich unruhig und dann lieg ich so früh wach. Vielleicht schreib ich dann einfach mal wieder meine Gedanken auf, damit ich in einem halben Jahr wieder mal was interessanten finde :)
Wednesday, November 7, 2007
Der sasische Prozess
In letzter Zeit ist viel passiert. Zum einen Mal gehen ich tatsächlich jeden Tag in die Uni und lerne fürs Leben. Oder so ähnlich.
Religionswissenschaften (immer noch NF) wird immer arbeitsintensiver. Das Ärgerliche daran ist nur, das wir in den Sitzungen nicht dazu kommen, alles, was wir uns so denken sollten, zu besprechen. Man hat dann schon leicht das Gefühl, verarscht zu werden. Ich meine, warum lese ich daheim 50 Seiten und beantworte dazu x Fragen, wenn wir dann genau eine Frage durchsprechen und auch nur ungefähr 15 Seiten? Wo ist der Sinn? Vielleicht wird es ja im Januar anders, da kommt dann die Dozentin dran. Wir werden sehen.
Dafür macht Theaterwissenschaften umso mehr Spaß! Vor allem die Ringvorlesung (Entwicklung des europäischen Theaters) ist einfach gigantisch. Das liegt zum Einen daran, dass der Stoff einach spannend ist (zumindest für mich) und zum anderen daran, dass die Professoren es einfach absolut drauf haben. Sie reden mit Witz ohne das Thema zu vernachlässigen, bringen anschauliche Beispiele und haben zudem auch noch rhetorische Fähigkeiten. So hab ich mir das an der Uni vorgestellt.
Zum Grundkurs kann ich noch nicht wirklich viel sagen, weil ich ihn erst einmal hatte. Aber auf jeden Fall wird er eine kleine Herausforderung werden, und das ist ja nicht verkehrt.
Dann ist noch zu erwähnen, dass es ein gutes Gefühl ist, schon im ersten Semester etwas wirklich Nützliches zu lernen, etwas, wovon man einfach weiß, dass man es im späteren Berufsleben einfach brauchen wird (Theaterarbeit Heute).
Die sozialen Kontakte machen sich auch nicht schlecht, man lernt hier ja ständig neue Leute kennen. Doch es kristallisiert sich schon so ein kleiner Kern heraus, der vor allem aus zwei Mädchen besteht, die auch TWS studieren. Zufälligerweise kommen die beiden aus Regensburg, also teilen wir uns immer ein Bayernticket und können auch so am Wochenende (wenn ich denn daheim bin) oder in den Semesterferien etwas miteinander machen. Schön, oder?
Ja, und dann gibt es da noch eine kleine Neuigkeit: Ich habe tatsächlich eine Regieassistenz ergattert (mit viel Glück und weniger Können). Klar, zuerst musste ich den sasischen Prozess durchlaufen:
Mich für die Stelle interessieren; Vorstellungsgespräch; Stelle bekommen; mich freuen; absolute Zweifel bekommen, ob ich das überhaupt kann und schaffe; mich bei einem lieben Freund ausheulen (danke nochmal!); mich zusammenreissen und an die Dinge denken, die ich schon hinbekommen habe; mich wieder freuen.
Gut, das hab ich alles hinter mir und kann sagen: Es wird sicherlich anstrengend, aber dafür wird diese einmalige Chance mir sehr viel Erfahrung bringen.
Da ich momentan noch bei einem anderen Regieprojekt beteiligt bin und diese Woche eben eine Szene inszeniere, bin ich ziemlich ausgebucht und chronisch müde. Deshalb geh ich jetzt auch schnell in die Heia, schließlich gehen die Proben morgen vor der Uni weiter :)
Religionswissenschaften (immer noch NF) wird immer arbeitsintensiver. Das Ärgerliche daran ist nur, das wir in den Sitzungen nicht dazu kommen, alles, was wir uns so denken sollten, zu besprechen. Man hat dann schon leicht das Gefühl, verarscht zu werden. Ich meine, warum lese ich daheim 50 Seiten und beantworte dazu x Fragen, wenn wir dann genau eine Frage durchsprechen und auch nur ungefähr 15 Seiten? Wo ist der Sinn? Vielleicht wird es ja im Januar anders, da kommt dann die Dozentin dran. Wir werden sehen.
Dafür macht Theaterwissenschaften umso mehr Spaß! Vor allem die Ringvorlesung (Entwicklung des europäischen Theaters) ist einfach gigantisch. Das liegt zum Einen daran, dass der Stoff einach spannend ist (zumindest für mich) und zum anderen daran, dass die Professoren es einfach absolut drauf haben. Sie reden mit Witz ohne das Thema zu vernachlässigen, bringen anschauliche Beispiele und haben zudem auch noch rhetorische Fähigkeiten. So hab ich mir das an der Uni vorgestellt.
Zum Grundkurs kann ich noch nicht wirklich viel sagen, weil ich ihn erst einmal hatte. Aber auf jeden Fall wird er eine kleine Herausforderung werden, und das ist ja nicht verkehrt.
Dann ist noch zu erwähnen, dass es ein gutes Gefühl ist, schon im ersten Semester etwas wirklich Nützliches zu lernen, etwas, wovon man einfach weiß, dass man es im späteren Berufsleben einfach brauchen wird (Theaterarbeit Heute).
Die sozialen Kontakte machen sich auch nicht schlecht, man lernt hier ja ständig neue Leute kennen. Doch es kristallisiert sich schon so ein kleiner Kern heraus, der vor allem aus zwei Mädchen besteht, die auch TWS studieren. Zufälligerweise kommen die beiden aus Regensburg, also teilen wir uns immer ein Bayernticket und können auch so am Wochenende (wenn ich denn daheim bin) oder in den Semesterferien etwas miteinander machen. Schön, oder?
Ja, und dann gibt es da noch eine kleine Neuigkeit: Ich habe tatsächlich eine Regieassistenz ergattert (mit viel Glück und weniger Können). Klar, zuerst musste ich den sasischen Prozess durchlaufen:
Mich für die Stelle interessieren; Vorstellungsgespräch; Stelle bekommen; mich freuen; absolute Zweifel bekommen, ob ich das überhaupt kann und schaffe; mich bei einem lieben Freund ausheulen (danke nochmal!); mich zusammenreissen und an die Dinge denken, die ich schon hinbekommen habe; mich wieder freuen.
Gut, das hab ich alles hinter mir und kann sagen: Es wird sicherlich anstrengend, aber dafür wird diese einmalige Chance mir sehr viel Erfahrung bringen.
Da ich momentan noch bei einem anderen Regieprojekt beteiligt bin und diese Woche eben eine Szene inszeniere, bin ich ziemlich ausgebucht und chronisch müde. Deshalb geh ich jetzt auch schnell in die Heia, schließlich gehen die Proben morgen vor der Uni weiter :)
Sunday, October 28, 2007
Heldenhafte Selbstdisziplin
Für gestern hatte ich mir viel vorgenommen: Einkaufen, Staubsaugen, gewisse Unisachen erledigen. Was man halt als Student so macht.
Ich fing planmäßig mit der Beschaffung einiger Haushaltsgegenstände etc an. Doch ich war noch keine 10 Sekunden im Kaufhof, als ich vor einem riesigen, wahnsinnigen, tollen, grandiosen, wundervollen, famosen und fabelhaften Tischchen stand. Also, der Tisch an sich war weniger erstaunlich, es waren eher die Dinge darauf, die mich vor Vorfreude halb erstarren ließen: Ganz viele neue Harry Potter Bücher! Mit einem fetten Schild "Ab dem 27. zu Kaufen" davor. Ich hatte keine Ahnung, welches Datum wir hatten. Also schlich ich mich langsam an die noch vollständige Buchpyramide an und hob vorsichtig den Deckel eines dieser Wunderdinge. Zu meiner großen Erleichterung prangten mir Buchstaben, Wörter, Sätze entgegen. Gut, also keine Buchattrappen. Vorsichtig nahm ich eines davon in die Hand und beschloss, ganz sicher HEUTE mit diesem Ding heimzugehen. Auch wenn es nicht der 27. sein sollte. Um das zu klären rief ich daheim an und fragte meinen etwas verdutzten Vater nach dem Datum um ihm dann freudestrahlend mitzuteilen, was ich in Händen hielt.
Schon erstaunlich, dass ich über den ganzen Trubel hier einfach vergessen habe, dass der 7. Band dieses Wochenende erscheinen sollte! Aber zurück zur Geschichte:
Alle die mich kennen, würden jetzt vermuten, dass ich zur Kasse stürzte, das Buch zahlte, heimlief und dann einfach nur noch den restlichen Tag lesend in meinem Bett zubrachte.
Haha! (mit einem triumphierenden Unterton, bitte) Weit gefehlt.
Ich zwang mich -und dies kostete alles an Selbstdisziplin, was ich hatte- die restlichen Einkäufe zu besorgen. War ziemlich lustig, weil ich mich auf nichts konzentrieren konnte, ständig an allem vorbeilief und bestimmt zehn mal im Kreis lief. Aber irgendwann hatte ich tatsächlich den Einkaufszettel abgearbeitet.
Zugegeben, beim Heimweg beeilte ich mich schon ein wenig, aber das fiel mir nicht weiter auf, weil meine Schritte eben wie beflügelt waren. Ich schloss die Haustür auf und grinste meine zwei Mitbewohnerinnen an und teilte ihnen mit, was ich gefunden hatte. Und dann ging ich in mein Zimmer und -Nein. Ich las nicht. Zumindest nicht Harry Potter. Gewissenhaft erledigte ich erst alle Punkte meiner To-Do-Liste. Doch man merkt, was so ein kleiner Ansport und Motivation bewirken kann: Um 12 Uhr war ich fertig und dann -endlich- fing ich an, die spannende Geschichte zu verschlingen.
Ich werde mich darauf beschränken zu sagen, dass das Buch wie die Vorgänger einzigartig und brillant war. Schließlich will ich niemand etwas davon verraten (ich selbst hätte sicherlich denjenigen umgebracht, der mit im Voraus etwas erzählt hätte!). Wie immer konnte ich an einigen Stellen laut auflachen, aber auch die Tränen blieben nicht aus. Hinzukommt eben diese gewissen Wehmut, weil man genau weiß, dass das das (hihi, lustig) letzte Abenteuer des Protagonisten und seiner treuen Gefährten ist.
Heute war dann indes ganz schrecklich. Ich meine, es ist schlimm genug, wenn man 50 Seiten über das Wesen der Religion lesen muss. Aber tut das mal, nachdem ihr am Vortag ein so spannendes und geniales Buch gelesen habt!
Ich gab mich nach der Hälfte geschlagen und dachte lieber über das wesentlich interessantere Werk nach... Viele finden das vielleicht komisch, dass ich auf ein paar Stunden ein 800-Seiten-Buch lesen kann und mich dann nicht durch 50 weitere kämpfen kann (ja Bert, ich meine dich damit), aber glaubt mir, es ist nicht lustig. Außerdem schreibt der gute Mann total verworren und dabei unnötig lang. Das ganze hätte man wirklich auf 5 Seiten zusammenfassen können, vor allem, so oft wie der Autor sich wiederholt. Wenn ich den Text noch sehen könnte, würde ich euch hier eine Kostprobe reinstellen... Aber ich kann ihn eben nicht mehr sehen ;)
So, auf mich wartet zuerst ein Thriller, und dann eine gute Freundin am Bahnhof, die eine Woche bei mir sein wird, bevor sie dann in ihre Heimat Passau zurückkehrt.
Ich fing planmäßig mit der Beschaffung einiger Haushaltsgegenstände etc an. Doch ich war noch keine 10 Sekunden im Kaufhof, als ich vor einem riesigen, wahnsinnigen, tollen, grandiosen, wundervollen, famosen und fabelhaften Tischchen stand. Also, der Tisch an sich war weniger erstaunlich, es waren eher die Dinge darauf, die mich vor Vorfreude halb erstarren ließen: Ganz viele neue Harry Potter Bücher! Mit einem fetten Schild "Ab dem 27. zu Kaufen" davor. Ich hatte keine Ahnung, welches Datum wir hatten. Also schlich ich mich langsam an die noch vollständige Buchpyramide an und hob vorsichtig den Deckel eines dieser Wunderdinge. Zu meiner großen Erleichterung prangten mir Buchstaben, Wörter, Sätze entgegen. Gut, also keine Buchattrappen. Vorsichtig nahm ich eines davon in die Hand und beschloss, ganz sicher HEUTE mit diesem Ding heimzugehen. Auch wenn es nicht der 27. sein sollte. Um das zu klären rief ich daheim an und fragte meinen etwas verdutzten Vater nach dem Datum um ihm dann freudestrahlend mitzuteilen, was ich in Händen hielt.
Schon erstaunlich, dass ich über den ganzen Trubel hier einfach vergessen habe, dass der 7. Band dieses Wochenende erscheinen sollte! Aber zurück zur Geschichte:
Alle die mich kennen, würden jetzt vermuten, dass ich zur Kasse stürzte, das Buch zahlte, heimlief und dann einfach nur noch den restlichen Tag lesend in meinem Bett zubrachte.
Haha! (mit einem triumphierenden Unterton, bitte) Weit gefehlt.
Ich zwang mich -und dies kostete alles an Selbstdisziplin, was ich hatte- die restlichen Einkäufe zu besorgen. War ziemlich lustig, weil ich mich auf nichts konzentrieren konnte, ständig an allem vorbeilief und bestimmt zehn mal im Kreis lief. Aber irgendwann hatte ich tatsächlich den Einkaufszettel abgearbeitet.
Zugegeben, beim Heimweg beeilte ich mich schon ein wenig, aber das fiel mir nicht weiter auf, weil meine Schritte eben wie beflügelt waren. Ich schloss die Haustür auf und grinste meine zwei Mitbewohnerinnen an und teilte ihnen mit, was ich gefunden hatte. Und dann ging ich in mein Zimmer und -Nein. Ich las nicht. Zumindest nicht Harry Potter. Gewissenhaft erledigte ich erst alle Punkte meiner To-Do-Liste. Doch man merkt, was so ein kleiner Ansport und Motivation bewirken kann: Um 12 Uhr war ich fertig und dann -endlich- fing ich an, die spannende Geschichte zu verschlingen.
Ich werde mich darauf beschränken zu sagen, dass das Buch wie die Vorgänger einzigartig und brillant war. Schließlich will ich niemand etwas davon verraten (ich selbst hätte sicherlich denjenigen umgebracht, der mit im Voraus etwas erzählt hätte!). Wie immer konnte ich an einigen Stellen laut auflachen, aber auch die Tränen blieben nicht aus. Hinzukommt eben diese gewissen Wehmut, weil man genau weiß, dass das das (hihi, lustig) letzte Abenteuer des Protagonisten und seiner treuen Gefährten ist.
Heute war dann indes ganz schrecklich. Ich meine, es ist schlimm genug, wenn man 50 Seiten über das Wesen der Religion lesen muss. Aber tut das mal, nachdem ihr am Vortag ein so spannendes und geniales Buch gelesen habt!
Ich gab mich nach der Hälfte geschlagen und dachte lieber über das wesentlich interessantere Werk nach... Viele finden das vielleicht komisch, dass ich auf ein paar Stunden ein 800-Seiten-Buch lesen kann und mich dann nicht durch 50 weitere kämpfen kann (ja Bert, ich meine dich damit), aber glaubt mir, es ist nicht lustig. Außerdem schreibt der gute Mann total verworren und dabei unnötig lang. Das ganze hätte man wirklich auf 5 Seiten zusammenfassen können, vor allem, so oft wie der Autor sich wiederholt. Wenn ich den Text noch sehen könnte, würde ich euch hier eine Kostprobe reinstellen... Aber ich kann ihn eben nicht mehr sehen ;)
So, auf mich wartet zuerst ein Thriller, und dann eine gute Freundin am Bahnhof, die eine Woche bei mir sein wird, bevor sie dann in ihre Heimat Passau zurückkehrt.
Thursday, October 25, 2007
Le Malade imaginaire - Molière
Plainte de la Bergère
Votre plus haut savoir n'est pas que pure chimère,
Vains et peu sages mèdecins;
Vous ne pouvez guérir par vos grands mots latins
La douleur qui me désespère:
Votre plus haut savoir n'est que pure chimère.
Hélas! je n'ose découvrir
Mon amoureux martyre
Au Berger pour qui je soupire,
Et qui seul peut me secourir.
Ne prétendez pas le finir,
Ignorants médecins, vous ne sauriez le faire:
Votre plus haut savoir n'est que pure chimère.
[...]
Mit sowas darf ich mich im Studium begnügen. Denn wir lesen die Dramen in ihrer Originalsprache, mit einem Lexikon ist das schon zu schaffen (laut Dozentin).
Gelobt sei die Übersetzung -und LUDWIG (kleiner Insider für die, die das Buch gelesen haben).
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