Wednesday, October 17, 2007

Religionswahnsinn an der Uni und Lieder in der U-Bahn

Jetzt bin ich gerade mal den zweiten Tag an der Uni und schon hab ich einen komplett vollen Ordner.
Das ist mein toller Reader für Religionswissenschaft. Aber ich hab das Gefühl, das dieses Seminar sowieso recht anspruchsvoll wird. Ich darf im ganzen Semester nur zwei Mal fehlen, und alle Fehlstunden müssen schriftlich nachgearbeitet werden und eigenständig eingereicht werden. Außerdem gibt es zwei Klausuren, ein Referat, eine Hausarbeit und so Zeugs. Andererseits glaube ich schon, dass ich viel lernen werde und dass mich auch das Meiste interessieren wird.

Heute hab ich beim U-Bahnfahren das Lied "Rückspiegel" von Olli Schulz und der Hund Marie gehört. Sehr deprimierend. Das mach ich nicht mehr. Konnte die Beklommenheit, die mich ergriffen hatte, gar nicht mehr abschütteln. Glücklicherweise hatte ich noch eine halbe Tafel Schokolade, die für genügend Endorphine sorgte. Nächstes Mal spar ich mir meine kostbaren Lebensmittel und höre ein fröhlicheres Lied (nur keines, wovon ich den Text kenne; denn das fordert zum Mitsingen auf und ich will mich ja nicht gleich total unbeliebt machen in dieser neuen Stadt).

In ein paar Stunden werde ich mich auf machen und mich ins Nachtleben stürzen. Eine weitere Theaterwissenschaftlerin wird ebenfalls mit von der Partie sein und ein paar Leute meiner alten Schule werde ich wohl auch treffen können... Hört sich für mich nach einem guten Abend an!
Morgen muss ich erst um 12 an der Uni sein, und nicht mal für eine Vorlesung, sondern nur für die Begrüßung der Erstsemestler. Das dürfte also nicht so anstrengend werden :)

[Höre gerade "Unsichtbarer Vogel" (irgendwie lande ich heute immer wieder bei diesen Liedern...) und der Text ist doch einfach genial:

Ich sah Dich gestern Abend tanzen, doch Du warst Dir nur im Weg
also liefst Du auf die Straße, hast für Dich überlegt
dass wir hassen, was wir lieben und wir lieben, was wir hassen
und verlassen, was wir lieben aus der Angst was zu verpassen.

Doch wenn Du wüsstest, da ist jemand
der ist die ganze Zeit bei Dir
würdest Du nie wieder lügen
und anfangen Dich selbst zu lieben?


Find ich gut. Allerdings nicht U-Bahntauglich wegen Mitsinggefahr]

Euch allen eine gute Nacht, ich werd sie hoffentlich haben!

Monday, October 15, 2007

Klein-Sasi beim Film

Seit letztem Samstag bin ich bei der Produktion und dem Dreh eines 03-Films der HFF München dabei.
Der erste Eindruck war eher, dass die Filmleute doch alle einen an der Klatsche haben, doch schon beim zweiten Drehtag lief ich dann selber mit zwei Handys, einem Funk mit Headset und einem sehr beschäftigtem Gesichtsausdruck rum.
Es ist total spannend, macht sehr viel Spass und hin und wieder will ich vor Müdigkeit einfach nur Umfallen. Natürlich gabs viele lustige Geschichte, aber stellt euch vor: Bis jetzt habe ich mich noch nicht blamiert!
Kann natürlich noch kommen, wir wollen mal nicht zu optimistisch sein. Aber immerhin hab ich neben den normalen Drehtagen auch schon eine Massenszene mit über 400 Leuten und einen Nachtdreh überlebt, das ist schon mal nicht schlecht.
Neben meinen Aufgaben bin ich für Fröhlichkeit und Humor am Set verantwortlich, das wurde gleich am ersten Abend festgelegt (als ich ein paar Geschichten meiner jüngsten Vergangenheit erzählte). Ansonsten bin ich einfach "Retterin" und "Heldin" am Set. Dann und wann auch die "Chefin"; wer halt gerade benötigt wird :)
Gestern, beim Nachtdreh, wurde das ganze erst mal von einem falschen Feueralarm eingeleitet. Leider war ich die einzige vor Ort und musste dann eine laaange Strecke sprinten. Ich bin noch nie in meinem ganzen Leben so gelaufen. Und das, obwohl gar nichts gebrannt hat. Naja, immerhin hätte der Brand gelöscht werden können!
Mal ernsthaft, ich war sehr überrascht, wie nett mich alle ins Team aufgenommen haben, da ich ja keine Erfahrung hatte und dann auch noch bei Weitem die Jüngste war. Und somit waren wir alle traurig, dass ich den Dreh für 5 Unitage verlassen musste.

Genau, die Uni hat begonnen. Hooray! Ich bin Studentin. Hab beim Einschreiben für einen bestimmten TW Kurs mal gleich zwei sehr nette Mädchen kennen gelernt, die zufällig beide aus Regensburg kommen. So klein ist die Welt. Wir sind dann erst mal Kaffeetrinken gegangen um das Studentenklisché zu erfüllen: 5 Minuten Uni und dann ab ins Café.
Um ein weiteres Studentenklisché zu erfüllen muss ich heute Nacht wohl noch richtig weggehen, aber das lässt sich einrichten, bzw. das richte ich gerade ein...

Thursday, October 4, 2007

Umzug, die Dritte







Es ist... ein Zimmer! Und ein gemütliches noch dazu.
Sehet und staunet, denn es hat mich Nerven und eine Tafel Schokolade gekostet...
(Irgendwie sollte der Text über die Bilder, aber da hat jetzt was nicht geklappt)
Das dritte Bild wirkt noch ein wenig kahl, aber da kommt noch ein Plakat und ein Wandbehang hin, nur ist es jetzt schon zu spät um noch einmal den Hammer zu schwingen!
Und auf Bild Numero Uno wird ja wohl ziemlich klar, wie sehr ich mich mit meinen Büchern beschränkt habe (obwohl ich wahrscheinlich von daheim noch ein paar nachhole), es bleibt also viiiel Platz für neue Anschaffungen :)

Von denen werde ich jetzt träumen und in mein niegelnagelneues wunderbares, phantastisches, grandioses, fabelhaftes, ... (weitere positive Adjektive dürfen nach belieben eingefügt werden oder als Kommentar hinterlassen werde) BETT!

Tuesday, October 2, 2007

Umzug, die Zweite

Wie gestern schon kurz berichtet, bin ich nun endlich in München eingezogen. Obwohl es in gewisser Weise anstrengend war, war es aber auch lustig und bis auf ein paar Pannen lief eigentlich auch alles glatt.

Gestern um halb 10 klingelten Sandners, die mir ja freundlicherweise beim Umzug helfen, und wir fingen an, die Autos zu beladen. Irgendwie dachte ich immer, ich hätte fürchterlich viel Zeug, vor allem mit den Ikeamöbeln, aber es passte dann alles bis auf den Schrank in das Auto Nr.1.
In eben jenes setzten wir drei uns auch sodann und fuhren schon mal los. So Richtung München und neue Heimat.

Meine Mutter, die den Schrank geladen hatte, packte meine kleine Schwester und karrte sie zum Kieferorthopäden. In die entgegengesetzte Richtung. Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber auf wundersame Weise geht ihre Zahnspange ca. 5 Mal im Jahr kaputt. Was hab ich so viel anderes gemacht, dass meine die ganzen 6 (!) Jahre hindurch ganz blieb?!

Nun denn, irgendwann kamen wir total planmäßig (das ist keine Ironie, sondern sehr ernst gemeint) in der richtigen Straße an. Erstes Problem: Parken?! In München?! Ja klar.
Aber Horst erspähte eine Tiefgarage, die zum Haus gehört. Zwar durften wir da eigentlich nicht parken, taten es aber trotzdem. So weit, so gut.
Dann ging ich erst mal, um meine Mitbewohnerin von meiner Ankunft zu benachrichtigen und die Schlüssel in Empfang zu nehmen. Das klappte alles hervorragend.
Und nicht nur das! Das Auto war schneller ausgeleert als wir es begreifen konnten (dank Aufzug) und so begab sich alles in mein Zimmer um mit den ersten Aufbauarbeiten zu beginnen.
Zweites Problem: Wo sind die Schrauben, die zu diesem Sofa gehören? Jeder sucht, jeder vermutet. Es werden Leute angerufen. Nichts. Die Schrauben sind eben nicht da. Gut. Nein, eben nicht gut. Also Mama anrufen. Diese fährt dann samt kleiner Schwester noch mal zum Ikea um auf sehr, sehr komplizierten Wege legal an dieses blöde Zusatzbehör zu kommen.
In der Zwischenzeit versuchen wir uns an meinem Nachttisch, der irgendwann sogar wie einer aussieht und auch steht. Sogar die letzte Hürde "Schublade" konnte nach drei Versuchen erfolgreich genommen werden. Hooray!
Mittlerweile war es dann nach 13 Uhr und die fleißigen Handwerker beschließen, den quälenden Hunger stillen zu müssen. Glücklicherweise gibt es gleich ein paar Meter weiter eine kleine Trattoria, die auch noch sehr günstige Preise hat (vor allem für München!). Dort mampfen wir also fröhlich unsere Pizzen und Pasta.
Wieder zurück im Wohngebäude treffen wir auf Tobi, der trotz Klausurenstress zum Helfen gekommen ist. Während Hilde, Tobi und ich nach oben in die Wohnung gehen, flitzt Horst schnell runter zum Auto um einen Zettel "Umzugshilfe, Bitte stehenlassen,...(Telefonnummer und was halt sonst noch dazugehört)" zu befestigen.
Drittes Problem: Irgendein Hausbewohner hat die Türe zur Tiefgarage geschlossen. Und ich hab keinen Schlüssel. Tessa, die einen hätte, ist schon weg. Und im gesamten Haus lässt sich kein Mensch auftreiben, der uns weiter helfen könnte. Und meine Mutter ist auf dem Weg hierher mit einem Schrank im Kofferraum. Prima. Es hieß also warten und rumsitzen, da wir nicht mal weiter aufbauen konnten.
Doch Fortuna war uns weiterhin hold und so schickte sie, kurz bevor meine Mutter ankam, einen netten Mann mit einem tollen Schlüssel, der die vermaledeite Tür zu öffnen vermochte. Somit war schon einmal Problem 3 behoben. Da meine Mutter ja mit den vermissten Schrauben anrückte, hatte sich auch Problem 2 erledigt. Und parken konnten wir nun auf Tessas Stellplatz und somit war auch die Gefahr des Abschleppens gebannt und Problem 1 hatte sich in Luft aufgelöst.
Das Sofa war schnell zusammengesetzt und auch der Schrank machte (entgegen all meinen Befürchtungen) keine großen Scherereien. Das Ehepaar Sandner verließ nach getaner Arbeit mein neues Heim und auch meine Mutter und meine kleine Schwester machten sich auf den Nachhauseweg. Somit blieben Tobi und ich, und wir gingen dann erst einmal einkaufen. Das heißt, das wollten wir, bis meinem geschätzten Freund einfiel, dass er seinen Geldbeutel oben vergessen hatte. Also noch mal zurück. Nun war aber das Ding einfach nicht aufzutreiben.
Nach einer schlimmen Befürchtung und einem klärenden Telefongespräch stellte sich also heraus, dass Sandners aus Versehen das gute Stück mitgenommen hatten. Aber die Post konnte jenes kleine Missgeschick wieder ausbügeln.
Zu guter Letzt gingen wir wirklich noch kurz das Nötigste einkaufen und schließlich verabschiedete sich auch der letzte meiner treuen Helferlein.

Doch ich blieb nicht lange alleine, denn Tessa kam von der Arbeit zurück und wir verbrachten einen sehr schönen ersten Abend bei zwei Gläsern Wein und guten Gesprächen.

Der Stand der Dinge ist also, dass ich ein halb fertig eingerichtetes Zimmer habe (wirklich lustig, da tatsächlich alle fertigen Möbel auf einer Seite stehen und damit eine Wand völlig kahl ist), mich mit meinen Mitbewohnerinnen sehr gut verstehe und das Einführungsseminar heute überhaupt nicht weitergeholfen hat.
Donnerstag kommt der Rest (endlich ein Bett! Ich kanns kaum noch erwarten!) und dann räum ich noch das übrige Zeug ein und voilá - ein gemütliches Zimmer!

Monday, October 1, 2007

München!

So, da bin ich nun, in meiner neuen Wohnung... SO TOLL!

Der Umzug war lustig und natürlich passierten ein paar Pannen, aber ansonsten wärs ja auch nicht mein Umzug gewesen. Demnächst werde ich davon genauer berichten.

Aber jetzt erst mal soviel: Das halbe Zimmer steht, der Rest kommt Donnerstag. Meine Mitbewohnerin ist sehr nett und wir verstehen uns ziemlich gut. Alles in allem kann man sagen, dass ich mich hier sauwohl fühl und mehr als gespannt auf meine Zeit hier bin.

Aber nun muss ich das (nicht wirklich vorhandene) Bett beziehen und dann ab in die Heia, morgen muss ich früh raus!

Thursday, September 27, 2007

KiBiWo!

Heute ist der dritte Tag der KiBiWo, und schon jetzt sind mir die kleinen Racker ans Herz gewachsen. Die sind ehrlich alle so goldig, die würde man am liebsten gleich mitnehmen wollen!

Ich hab dieses Jahr die Drittklässler und muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht bin. Was die sich alles merken können und schon wissen! Sehr schön. Und natürlich sind sie alle mit einer noch kindlich ungebremsten Begeisterung dabei, was toll zu sehen ist. Auch wenn sie auf die Dauer etwas anstrengend sein können. Einige sind nämlich ziemlich bestitzergreifend (Sasi, du sitzt neben mir, bastelst mit mir, isst mit mir,...). Leider kann ich mich eben nicht vierteilen, so ist das manchmal ein wenig hektisch.

Ein Junge ist unglaublich. Sehr intelligent, dafür aber hyperaktiv. Ihm wird total schnell langweilig, weil er einfach im Kopf schneller ist als die anderen. Und ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Jungen gesehen, der sich so um seine kleine Schwester kümmert. Und das mit 8! Ihn hab ich fast gleich ins Herz geschlossen, auch wenn er manchmal etwas schwer zu bändigen ist. Er erinnert mich total an meinen besten Freund, als er noch jung; also wie könnte ich ihm da ernsthaft böse sein?!

Ich könnte jetzt zu jedem einzelnem der Kinder was schreiben, weil jeder ganz besonders ist. Aber irgendwie fehlt mir dazu die Zeit. Aber sie sind erstaunlich, alle! Unglaublich aufmerksam. Und was die manchmal für lustiges Zeug erzählen, ich muss mich echt immer total zusammenreißen, weil ich mich sonst vor Lachen glatt wegschmeißen würde.

So, ich muss jetzt noch den Text für heute Nachmittag lernen, weil ich nämlich früher wie sonst los muss, da ich noch eine BahnCard besorgen werde. Es sind immer diese Kleinigkeiten, die man zwischendurch erledigen soll, die man am ehesten vergisst und dann noch irgendwie unterbringen muss.
Und mir ist total kalt, weil ich mit dem Hund in diesem Sauwetter über eine Stunde durch den Regen gelaufen bin. Nicht mal die heiße Dusche hat viel geholfen.

Es bleibt also nur noch zu hoffen, dass die Kinder mich heute nicht allzu fertig machen, sonst bin ich zu müde um in die Suite15 zu gehen. Und darauf hab ich mich eigentlich schon gefreut!

Monday, September 24, 2007

Wo man in München die Ehemänner findet.

Gut, dass ich bei Ikea war! Ruft doch glatt, die Möbelfirma, bei der ich Bett, Bücherregal und Schreibtisch bestellt hab, am Samstag an und teilt mir förmlich mit, dass sie leider doch nicht zum vereinbarten Termin liefern kann.
HALLO?!
Na gut, ich war grad Mitten in der Probe und hatte deswegen keine Zeit, ärgerlich zu werden. Aber was wäre gewesen, wenn wir bei Ikea nicht spontan das Schlafsofa mitgenommen hätten? Um ehrlich zu sein, kann ich mir nämlich besseres vorstellen, als zwei Wochen auf dem Boden zu pennen. Und außerdem fällt der neue Termin jetzt genau auf den Vorlesungsbeginn, was auch irgendwie doof ist. Was solls.

Mittlerweile hab ich den Spiegel wieder ausgepackt und aufgehängt. Die nackten Wände waren irgendwie sehr verstörend. Und die Kisten auch, die hab ich nach einer sehr unruhigen Nacht gleich mal aus meinem Zimmer befördert. Ich kann im Chaos einfach nicht schlafen, seltsam. Zwischen all den Sachen, die sich noch hier sind, finde ich immer mehr Dinge, die noch mit müssen. Wie diese fabelhafte CD, die ich gerade höre. Da ist tatsächlich Adiemus drauf, was wir schon oft im Chor gesungen haben. Sehr schön.
Oder ich brauch ganz dringend Kleinigkeiten, die ich schon gepackt habe. Mein Organisationstalent.

Samstag war ich dann noch wegen den Requisiten und Kostümen unterwegs, bei einem älteren Ehepaar, das ich schon ewig kenne. Die beiden sind echt so lieb, jetzt weiß ich endlich wieder, wieso ich mir das ganze Zeug immer aufhalsen lasse. Wir haben ziemlich lange geredet... Und das war so süß! Als sie hörten, dass ich nach München gehe, haben sie mir gleich Tipps gegeben, wo ich hingehen kann, um junge Leute kennen zu lernen.
"Ich möchte wirklich nicht zu viel versprechen, aber wir haben uns damals dort kennen gelernt. Und meine beiden Brüder haben dort auch ihre Frauen kennen gelernt. Und die Geschwister meiner Frau haben dort auch alle ihre Ehepartner getroffen."
Ich meine, das ist doch echt goldig, oder? Nicht, dass ich schon nach einem Mann zum Heiraten suche, damit lass ich mir lieber noch ein paar Jahre Zeit. Aber allein der Gedanke... :)
Falls es übrigens jemand interessiert, wo dieses Eheschließungsparadies sein soll: Beim CVJM.
Lustig, mit denen bin ich früher schon öffter auf Freizeiten gewesen. Aber immer nur mit Mädchen. Das mit dem anderen Geschlecht kommt dann wohl erst später.
Und nun, wo sich eigentlich alle Schwierigkeiten mehr oder weniger gegeben haben (bzw. eliminiert wurden), freu ich mich schon ziemlich auf die KiBiWo. Und auf die Kinder. Und auf das Fladenbrot. Ich liebe Fladenbrot!

Gerade war ich beim Passphoto machen und, obwohl es natürlich schrecklich ist wie alle Passphotos, ist es doch das beste, was ich jemals zustande gebracht habe. Muss daran liegen, dass ich auf diesem mal lachen durfte und nicht wie sonst immer wie der Massenmörder beim Gefängnisphotographen gucken musste. Aber ich hab keinen Kleber zum Aufkleben, typisch. Ich glaube, ich hatte seit dem Kindergarten keinen eigenen Uhu mehr. Den hab ich mir immer von den komplett ausgerüsteten Mädchen (so mit Schere, Tesa, Uhu, etc) ausgeliehen. Wo sind die denn jetzt alle?! Dann warte ich wohl, bis meine kleine Schwester aus der Schule kommt.

So, zwei Stunden hab ich jetzt ganz alleine für mich. Dann gehts wieder los, wahrscheinlich komm ich erst gegen 11 oder später wieder Heim. Und die nächsten Abende sind auch schon alle verplant.
Wie mach ich das eigentlich immer?!